Interaktion im Ausschließungsmilieu

Der nächste Trialog in Köln findet am 27. und 28. Dezember 2018 statt.
Interessebekundungen und Agendaentwürfe gerne ab sofort per direkter Nachricht.

Vorangegangene Interaktionen:

Metaphorum Konferenz in Düsseldorf – Re-Designing Freedom

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Sozialökonomie

Die Sozialökonomie befasst sich mit den sozialen Folgen ökonomischen Handelns und den gesellschaftlichen Einflüssen auf ökonomische Aktivitäten. Dabei werden auf der einzel- und gesamtwirtschaftlichen Ebene die institutionellen, rechtlichen, politischen und kulturellen Einbettungen beim Ressourceneinsatz, bei der Verteilung von Einkommen und der politischen Steuerung ökonomischer Prozesse untersucht.
Charakteristisch für den wissenschaftlichen Ansatz der Sozialökonomie ist die Thematisierung der Wechselwirkungen von Wirtschaft und Gesellschaft durch die Verknüpfung soziologischer, ökonomischer und rechtlicher Fragestellungen sowie Untersuchungsmethoden.
Das Studium der Sozialökonomie vermittelt die Grundlage der sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Soziologie und Rechtswissenschaft. Es ist durch die Offenheit der Methoden zur Erklärung der sozialen Wirklichkeit gekennzeichnet und bemüht sich um realitätsnahe Annahmen in der sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Theoriebildung.
Als Studierender der Sozialökonomie lernt man zu verstehen, dass eine interdisziplinäre Vorgehensweise die Fragestellungen in der sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Forschung verändert und ein besseres Verständnis von Struktur und Entwicklung von Gesellschaft und sozialen Lebensumständen ermöglicht.

Kommunikation

Handlungssinn ist Produkt sozialer Interaktion. Das bedeutet, dass Sinn erst durch den Kontext von Interaktion entsteht. Die Abhängigkeitsbeziehung von Sinn wird in dieser Beobachtungsperspektive in Abgrenzung zu klassischen Handlungstheorien umgekehrt, die von einem auf andere gerichteten Verhalten ausgegangen sind, welches vom Individuum mit subjektivem Sinn versehen wird. Sinn entsteht also als intersubjektiv erzeugter Sinn und wird erst anschließend durch Subjekte subjektiviert.

Aus dieser Perspektive ist es lohnenswert soziales Geschehen losgelöst von subjektiver Sinnzuschreibung zu beobachten. Eine Kategorie eigener Art. Diese Aufgabe wurde in der Soziologie bearbeitet und hat dort eine Kommunikationstheorie hervorgebracht, in der Kommunikation als eine Einheit beobachtet wird, die in Verstehen zwischen Selektionen aus Informationen und Mitteilungen unterscheidet. Weil jedes Verstehen nur dann als Verstehen beobachtbar ist, wenn es selbst wiederum als Selektion einer Information erfasst wurde und als solches mit der Selektion einer Mitteilung in einer Beobachtung verbunden wird, handelt es sich bei Kommunikation um eine sich selbst hervorbringende Operation.

Dieses Verständnis von Kommunikation ist nicht zuerst ein sinnhaftes Geschehen, wodurch für den abstrahierenden Beobachter die Kontingenz sozialer Realität erfahrbar wird. Die Teilnahme an Kommunikation gewinnt damit eine spielerische Leichtigkeit, die ganz eigenen Regeln folgt. Diese Perspektive ordnet dem handelnden Beobachter eine bescheidenere Perspektive zu und ermöglicht den Versuch der Selektion von Formen sozialer Verstehenszirkel ohne Durchsetzungsanspruch.

Der Sinn dieses Geschehens entsteht in seiner Beobachtung.

Forschung

Tafelbilder:
Visualisierung von Wahrnehmungsirritation

Ein Ablageort für niedrigschwellige Beobachtungen. Der Wahrnehmungsapparat ist Einwirkungen ausgesetzt und Gedanken werden voneinander unterscheidbar. Einerseits als Gedanken, die als Gedanken identifizierbar sind und andererseits Gedanken, die aufgrund ihrer irritationslosen Selbstverständlichkeit nicht als Gedanken gedacht werden und darin einem anderen Beobachter auffallen. Jede Handbewegung, die sich durch Tafel und Kreide festhalten lässt, soll in diese …

Colloquium Podcast:
Wissenschaft ohne Organisationszwang

Die Welt ist voller faszinierender Probleme, die nur darauf warten in Erfahrung gebracht zu werden. Der Colloquium (#Cllqm) Podcast ist als Verzweigung aus den Gesprächen über Kommunikation zwischen Unbekannten heraus entstanden und geht gezielt den Fragestellungen nach, die sich aus der Alltagsbeobachtung und dem wissenschaftlichen Erkenntnisinteresse seines Gastgebers ergeben. Der Podcast erscheint planmäßig wöchentlich, um …

#KZU Podcast:
Kommunikation zwischen Unbekannten

Zwar wurde nicht erst mit Twitter die Möglichkeit ins Leben gerufen, sich mit völlig unbekannten Gesprächsteilnehmern auszutauschen, jedoch ist die Möglichkeit der Beobachtung anderer Nutzer und die Fähigkeit auf diese zu reagieren bei Twitter relativ einzigartig. Kommunikation findet statt, ohne dadurch unmittelbar zudringlich für die Wahrnehmung desjenigen Gesprächsteilnehmers zu werden, der ungefragt zum Anlass für …

Kontakt

WerkZeitRaumWir vereinbaren einen Termin per Twitter für ein Gespräch in Form eines Podcasts. Offen und ungeschnitten abgelegt.

 

Oder wir treffen uns.
WerkZeitRaum Köln-Kalk in der Bertramstraße 1.

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